by Seb
Donnerstag, 13. März 2008
Sonntag, 9. März 2008
Zum Glück immer noch in Kuopio...
Mittwoch, 5. März 2008
Dienstag, 12. Februar 2008
Baum fällt
Gestern Morgen wurde ich dann sehr unsanft geweckt, als die Motorsäge vor meinem Fenster schrillte... Die dumme Pappel vorm Haus sollte fallen. Erst wurde alles Geäst abgesägt:

Bis der "Baum" schließlich so aussah:

Und danach fiel der Stamm in Einzelteilen bis dieser Stumpen über Stunden stehen blieb und alles ringsum liegen blieb:

Am Schluss sah alles so aus:

Aufgeräumt haben die da unten dann aber doch noch...
Nur mit dem Schreiben des Praktikumsberichtes lief das alles natürlich nicht ganz so gut weiter, deshalb muss ich jetzt huet schnell weiter machen. Ich habe ja auch schon wieder viiiel zu lang geschlafen und wenn ich am Donnerstag nach Darmstadt fahr sollte der eigentlich fertig sein...
Bis der "Baum" schließlich so aussah:
Und danach fiel der Stamm in Einzelteilen bis dieser Stumpen über Stunden stehen blieb und alles ringsum liegen blieb:
Am Schluss sah alles so aus:
Aufgeräumt haben die da unten dann aber doch noch...
Nur mit dem Schreiben des Praktikumsberichtes lief das alles natürlich nicht ganz so gut weiter, deshalb muss ich jetzt huet schnell weiter machen. Ich habe ja auch schon wieder viiiel zu lang geschlafen und wenn ich am Donnerstag nach Darmstadt fahr sollte der eigentlich fertig sein...
Samstag, 9. Februar 2008
Begegnung mit Lama HORST
Heute waren wir auf der Messe in Leipzig und konnten dem berühmten Leipziger Zoolama begegnen und es auch "streicheln". Oh wie ist das weich. Noch besser als jedes Kuscheltier.




Sogar der Vati hat den Horst gestreichelt:

Und auch der Professor Eulenberger war da und hat geduldig Fragen der Besucher beantwortet:
Sogar der Vati hat den Horst gestreichelt:
Und auch der Professor Eulenberger war da und hat geduldig Fragen der Besucher beantwortet:
Dienstag, 1. Januar 2008
Rein ins Neue!
Tja und wie bin ich nun ins neue Jahr gekommen?
Ramona war bei mir zu Besuch und wir haben viel zu viel gegessen. Wir haben gequatscht,
Musik gehört, Bilder geschaut und wild in der Küche getanzt. Hui, na zum Glück war Silvester,
da darf man das ja. Dann wollten wir zum Theaterplatz zur großen Party. Naja, wir haben ein wenig gebummelt und nciht mehr die erwünshcte Bahn erreicht. Also ne andere Route
genommen. So sind wir leider nur noch bis zum Pirnaischen gekommen und mussten den Rest laufen... Das war an sich nicht schlimm, nur das was um uns herum geschah... Es klang wie ein Krieg. Wie als würde Dresden nach dem 2. WK nochmals bombardiert werden. Man bekam eine kleine Vorstellung davon, wie sich die Menschen damals gefühlt haben mochten. Die armen Menschlein, die das damals miterlebt haben und heut immer noch leben. Ich mag mir das gar nicht weiter vorstellen. Ganz schrecklich war dieser Gedanke für mich. Wir liefen in Richtung Stallhof. Doch da konnte ich nur Leute sehen und kein Durchkommen.
Und dann weiß man ja auch nie, wer da austickt in so ner Menge und einfach nen Böller
zündet. Ich hab da ja so Angst vor... Also gingen wir in Richtung
Taschenbergpalais und blieben dann auch auf dem Platz davor stehen, um uns das Spektakel anzuschauen. Es war echt ein schöner Anblick, wenn man ausblendet, wie viel Geld man in Luft aufgehen sieht. Allerdings wär ich heute Nacht gern für ein paar Stunden taub gewesen, um nicht diesen ganzen Lärm zu hören. Aber das ging leider nicht.


Wir trauten uns noch ein wenig weiter in Richtung Semperoper vor, als sich dort vorne alles ein wenig lichtete. Aber so toll war das nun auch nicht. Also leerten wir unseren Rotkäppchen und zogen vorsichtig von Dannen, um nicht doch noch vom Böller erwischt zu werden. Dann drückte meine Blase. McDonalds war sehr Nahe und meine Chance. Allerdings die Wartezeit von mind.
15 min war nicht so toll. Danach wurde es wirklich höchste Zeit für mich. Nachdem Die Toilette nochmal kurz gesäubert wurde, konnte ich kurz darauf auch ruhigen Schrittes weiter. Zurück
zum Pirnaischen verabschiedeten Ramona und ich uns. Sie musste Richtung Hbf und ich wieder
in die Neustadt. Leider bekam ich nur eine 8. So musste ich den ganzen Bischhofsweg laufen.
Aber da war es schon sehr ruhig geworden, was Knaller betrifft.
Trotzdem war ich froh, als ich zuhause war. In der Küche noch bisschen Ordnung gemacht
und Bilder auf den PC gebracht, fand ich schließlich die Ruhe meine Sternwunderkerze zu entzünden, die ich von Karo zu Weihnachten erhielt. Ganz fest hab ich an sie gedacht,
wie sie wohl in Stockholm feiert und vielleicht auch an mich denkt. In diesem Jahr
werden wir gemeinsam unsere Bachelor-Thesis schreiben und wir sind beide sehr gespannt und freuen uns auch schon drauf. Auch wenn bis jetzt noch nicht wirklich was zustande kam.
Da müssen wir noch ranklotzen im Januar... Puh, aber wir schaffen das schon: Schakkalakka!
Ramona war bei mir zu Besuch und wir haben viel zu viel gegessen. Wir haben gequatscht,
Musik gehört, Bilder geschaut und wild in der Küche getanzt. Hui, na zum Glück war Silvester,
da darf man das ja. Dann wollten wir zum Theaterplatz zur großen Party. Naja, wir haben ein wenig gebummelt und nciht mehr die erwünshcte Bahn erreicht. Also ne andere Route
genommen. So sind wir leider nur noch bis zum Pirnaischen gekommen und mussten den Rest laufen... Das war an sich nicht schlimm, nur das was um uns herum geschah... Es klang wie ein Krieg. Wie als würde Dresden nach dem 2. WK nochmals bombardiert werden. Man bekam eine kleine Vorstellung davon, wie sich die Menschen damals gefühlt haben mochten. Die armen Menschlein, die das damals miterlebt haben und heut immer noch leben. Ich mag mir das gar nicht weiter vorstellen. Ganz schrecklich war dieser Gedanke für mich. Wir liefen in Richtung Stallhof. Doch da konnte ich nur Leute sehen und kein Durchkommen.
Und dann weiß man ja auch nie, wer da austickt in so ner Menge und einfach nen Böller
zündet. Ich hab da ja so Angst vor... Also gingen wir in Richtung
Taschenbergpalais und blieben dann auch auf dem Platz davor stehen, um uns das Spektakel anzuschauen. Es war echt ein schöner Anblick, wenn man ausblendet, wie viel Geld man in Luft aufgehen sieht. Allerdings wär ich heute Nacht gern für ein paar Stunden taub gewesen, um nicht diesen ganzen Lärm zu hören. Aber das ging leider nicht.
Wir trauten uns noch ein wenig weiter in Richtung Semperoper vor, als sich dort vorne alles ein wenig lichtete. Aber so toll war das nun auch nicht. Also leerten wir unseren Rotkäppchen und zogen vorsichtig von Dannen, um nicht doch noch vom Böller erwischt zu werden. Dann drückte meine Blase. McDonalds war sehr Nahe und meine Chance. Allerdings die Wartezeit von mind.
15 min war nicht so toll. Danach wurde es wirklich höchste Zeit für mich. Nachdem Die Toilette nochmal kurz gesäubert wurde, konnte ich kurz darauf auch ruhigen Schrittes weiter. Zurück
zum Pirnaischen verabschiedeten Ramona und ich uns. Sie musste Richtung Hbf und ich wieder
in die Neustadt. Leider bekam ich nur eine 8. So musste ich den ganzen Bischhofsweg laufen.
Aber da war es schon sehr ruhig geworden, was Knaller betrifft.
Trotzdem war ich froh, als ich zuhause war. In der Küche noch bisschen Ordnung gemacht
und Bilder auf den PC gebracht, fand ich schließlich die Ruhe meine Sternwunderkerze zu entzünden, die ich von Karo zu Weihnachten erhielt. Ganz fest hab ich an sie gedacht,
wie sie wohl in Stockholm feiert und vielleicht auch an mich denkt. In diesem Jahr
werden wir gemeinsam unsere Bachelor-Thesis schreiben und wir sind beide sehr gespannt und freuen uns auch schon drauf. Auch wenn bis jetzt noch nicht wirklich was zustande kam.
Da müssen wir noch ranklotzen im Januar... Puh, aber wir schaffen das schon: Schakkalakka!
Das Alte ist vergangen
So, das Jahr 2007 ist vorbei.
Ich bin darüber ziemlich traurig gewesen in der letzten Nacht.
Nachdem ich bis gestern Nachmittag überhaupt kein Gefühl dafür hatte, dass Silvester ist, kam das so langsam im Gottesdienst in der Bethlehemkirche in Dresden-Tolkewitz. Manchmal hätt ich weinen können. Mein Jahr 2007 war nicht immer schön, aber überwiegend schon.
Es war vor allem gekennzeichnet von den vielen verschiedenen Wohnorten, die ich bewohnen, lieben und (wieder) kennenlernen durfte:
Noch im Januar 07 hab ich in der Wohnheim-WG in Darmstadt gewohnt, bis es mich am 31.1.07 nach Kuopio verschlug. Das WG-Zimmer habe ich zunächst wenig geliebt. Es gab kein WG-Leben, so wie ich es zuvor mit Anne in Darmstadt geführt hatte, auch wenn das auch nicht immer sooooo toll war, aber viiiiiel besser. Nun wohnten Anne und ich 2 km voneinander entfernt in der selben Stadt. Es war gut so. Wir konnten uns besuchen, wenn wir wollten oder es sein lassen. Wir sahen uns ja eh jeden Tag im Praktikum. Zumal ich ab März auch immer noch Babysitten war und dadurch oft sehr wenig Zeit hatte. Ich weiß, es ist schwer zu behaupten, dieser oder jener Tag wär der schönste im Leben. Aber ich glaube zumindest ganz fest, dass ich in Kuopio ganz viele der schönsten Tage in meinem Leben hatte. Warum und an welchen, das wisst ihr ganz bestimmt, oder könnt es erahnen. Es waren sicher nicht die Tage in der Schule oder in der Uni. Aber ganz sicher diese Sonntage auf „meiner“ Schanze, auf der großen Schanze und auch beim Weihnachtsmann. Dazu gehört natürlich immer auch die Landschaft, die mich umgab und die war einzigartig. So traumhaft vollkommen. Da hat Gott einen kleinen Himmel auf Erden für mich geschaffen. Ich bin kein Großstadtmensch, das wisst ihr auch. Aber ganz sicher passe ich in die Ruhe Finnlands. Noch nie zuvor hatte ich mich in einer fremden Region/Land so unfremd gefühlt und gleichzeitig so akzeptiert, wie ich bin. Ich kann euch in Worten nicht sagen, wie schön das war dort zu leben. Ein Traum. Doch leider hatte dieser ein vorhersehbares Ende. Nach wenigen freien Wochen zum Abschluss in Finnland war mein Rückflug am 27. Juni. Noch heute hängt dieser Aufkleber von AirBerlin an meinem Rucksack. Ich fand es nicht wirklich schlimm, aus Kuopio fort zu fahren und auch nicht in Helsinki in den Flieger einzusteigen. Das Schlimmste war der Landeanflug auf Berlin-Tegel. Das war der Punkt, an dem alles endgültig wurde – an dem mir das auch ganz und gar bewusst wurde. Ich war so traurig und meine Eltern doch gleichzeitig so glücklich, dass ich endlich wieder zu Hause war. Es ist schwer, wenn so verschiedene Welten aufeinanderprallen.
Viel schwere noch war die Zeit, die nun folgte: Ich zog für 3 Monate wieder Zuhause bei meinen Eltern ein. Es war nicht schlimm, wieder bei meinen Eltern zu wohnen, aber irgendwie ein Schritt zurück. Und das wo ich doch viel lieber an einem anderen Ort gewesen wäre. Im August habe ich schließlich für 3 Wochen lang Arbeit bekommen. Geld, welches ich in 2 Monaten gut gebrauchen kann, wenn es mich wieder nach Finnland zieht.
Im September habe ich für 2 Nächte in Polen bei meiner Patentante gelebt. Es war richtig schön, sie nach so vielen Jahren (seit 1999) wieder zu sehen.
Schon eine Woche darauf feierte meine Mutter ihren Geburtstag zum halben Jahrhundert. Die Vorbereitungen waren sehr schwer für mich. Der Tag war aber sehr schön und kurz danach zog ich mit 2 Taschen wieder für 6 Wochen nach Darmstadt. Auch ins Wohnheim. Diesmal aber in ein Einzelzimmer. Das war auch echt gut, fast besser noch als die WG, von gewissen Dingen Abgesehen. Die Küchenabende allerdings waren sehr erfüllend. Auch hatte ich wieder viele schöne Dinge zu erleben gemeinsam mit meinen ganz lieben Kommilitoninnen. Oh ich vermiss sie grad. Ich war ziemlich wenig zu Hause in der Zeit, weil ich die kurze Zeit mit den ganz lieben Menschen sehr auskosten wollte. Da hab ich mich auch mal als richtiger Student gefühlt, der ein Leben nach dem Klischeé erfüllt. Doch 6 Wochen waren ganz schnell um, nachdem auch noch der Prüfungsstress hinzukam. Und schon ging es für wenige Tage nach Oschatz um den nächsten Umzug vorzubereiten. Diesmal ging es nach Dresden. Hier wohne und schreibe ich auch jetzt gerade. Das 2. Praktikum mache ich nun also beim Integrationsfachdienst bei vielen netten MitarbeiterInnen, mit denen das Arbeiten wirklich Spaß macht. Doch auch das wird schon wieder in 3 Wochen vorbei sein. *schnief*
Aber damit bin ich ja schon in der Neuzeit, dem Jahr 2008 angelangt. Puh, ziemlich schnell, wenn mal alles kurz und knapp macht.
Ich bin darüber ziemlich traurig gewesen in der letzten Nacht.
Nachdem ich bis gestern Nachmittag überhaupt kein Gefühl dafür hatte, dass Silvester ist, kam das so langsam im Gottesdienst in der Bethlehemkirche in Dresden-Tolkewitz. Manchmal hätt ich weinen können. Mein Jahr 2007 war nicht immer schön, aber überwiegend schon.
Es war vor allem gekennzeichnet von den vielen verschiedenen Wohnorten, die ich bewohnen, lieben und (wieder) kennenlernen durfte:
Noch im Januar 07 hab ich in der Wohnheim-WG in Darmstadt gewohnt, bis es mich am 31.1.07 nach Kuopio verschlug. Das WG-Zimmer habe ich zunächst wenig geliebt. Es gab kein WG-Leben, so wie ich es zuvor mit Anne in Darmstadt geführt hatte, auch wenn das auch nicht immer sooooo toll war, aber viiiiiel besser. Nun wohnten Anne und ich 2 km voneinander entfernt in der selben Stadt. Es war gut so. Wir konnten uns besuchen, wenn wir wollten oder es sein lassen. Wir sahen uns ja eh jeden Tag im Praktikum. Zumal ich ab März auch immer noch Babysitten war und dadurch oft sehr wenig Zeit hatte. Ich weiß, es ist schwer zu behaupten, dieser oder jener Tag wär der schönste im Leben. Aber ich glaube zumindest ganz fest, dass ich in Kuopio ganz viele der schönsten Tage in meinem Leben hatte. Warum und an welchen, das wisst ihr ganz bestimmt, oder könnt es erahnen. Es waren sicher nicht die Tage in der Schule oder in der Uni. Aber ganz sicher diese Sonntage auf „meiner“ Schanze, auf der großen Schanze und auch beim Weihnachtsmann. Dazu gehört natürlich immer auch die Landschaft, die mich umgab und die war einzigartig. So traumhaft vollkommen. Da hat Gott einen kleinen Himmel auf Erden für mich geschaffen. Ich bin kein Großstadtmensch, das wisst ihr auch. Aber ganz sicher passe ich in die Ruhe Finnlands. Noch nie zuvor hatte ich mich in einer fremden Region/Land so unfremd gefühlt und gleichzeitig so akzeptiert, wie ich bin. Ich kann euch in Worten nicht sagen, wie schön das war dort zu leben. Ein Traum. Doch leider hatte dieser ein vorhersehbares Ende. Nach wenigen freien Wochen zum Abschluss in Finnland war mein Rückflug am 27. Juni. Noch heute hängt dieser Aufkleber von AirBerlin an meinem Rucksack. Ich fand es nicht wirklich schlimm, aus Kuopio fort zu fahren und auch nicht in Helsinki in den Flieger einzusteigen. Das Schlimmste war der Landeanflug auf Berlin-Tegel. Das war der Punkt, an dem alles endgültig wurde – an dem mir das auch ganz und gar bewusst wurde. Ich war so traurig und meine Eltern doch gleichzeitig so glücklich, dass ich endlich wieder zu Hause war. Es ist schwer, wenn so verschiedene Welten aufeinanderprallen.
Viel schwere noch war die Zeit, die nun folgte: Ich zog für 3 Monate wieder Zuhause bei meinen Eltern ein. Es war nicht schlimm, wieder bei meinen Eltern zu wohnen, aber irgendwie ein Schritt zurück. Und das wo ich doch viel lieber an einem anderen Ort gewesen wäre. Im August habe ich schließlich für 3 Wochen lang Arbeit bekommen. Geld, welches ich in 2 Monaten gut gebrauchen kann, wenn es mich wieder nach Finnland zieht.
Im September habe ich für 2 Nächte in Polen bei meiner Patentante gelebt. Es war richtig schön, sie nach so vielen Jahren (seit 1999) wieder zu sehen.
Schon eine Woche darauf feierte meine Mutter ihren Geburtstag zum halben Jahrhundert. Die Vorbereitungen waren sehr schwer für mich. Der Tag war aber sehr schön und kurz danach zog ich mit 2 Taschen wieder für 6 Wochen nach Darmstadt. Auch ins Wohnheim. Diesmal aber in ein Einzelzimmer. Das war auch echt gut, fast besser noch als die WG, von gewissen Dingen Abgesehen. Die Küchenabende allerdings waren sehr erfüllend. Auch hatte ich wieder viele schöne Dinge zu erleben gemeinsam mit meinen ganz lieben Kommilitoninnen. Oh ich vermiss sie grad. Ich war ziemlich wenig zu Hause in der Zeit, weil ich die kurze Zeit mit den ganz lieben Menschen sehr auskosten wollte. Da hab ich mich auch mal als richtiger Student gefühlt, der ein Leben nach dem Klischeé erfüllt. Doch 6 Wochen waren ganz schnell um, nachdem auch noch der Prüfungsstress hinzukam. Und schon ging es für wenige Tage nach Oschatz um den nächsten Umzug vorzubereiten. Diesmal ging es nach Dresden. Hier wohne und schreibe ich auch jetzt gerade. Das 2. Praktikum mache ich nun also beim Integrationsfachdienst bei vielen netten MitarbeiterInnen, mit denen das Arbeiten wirklich Spaß macht. Doch auch das wird schon wieder in 3 Wochen vorbei sein. *schnief*
Aber damit bin ich ja schon in der Neuzeit, dem Jahr 2008 angelangt. Puh, ziemlich schnell, wenn mal alles kurz und knapp macht.
Montag, 17. Dezember 2007
Meine Adventskalender
So hier könnt ihr nun exklusiv erfahren, was ich jeden Tag sehe,
wenn ich meine Türchen an meinen 2 Adventskalendern
(Bilderkalender) öffne.


wenn ich meine Türchen an meinen 2 Adventskalendern
(Bilderkalender) öffne.

Eisbären von meinen Eltern: 1. Mond 2. Eis am Stiel
3. Eisbäranhänger 4. Schneemann 5. Fischanhänger 6. Nikolaus
7. Eis in der Waffel 8. "Knut" in der Schneekugel 9. Eule
10. Segelboot 11. Schneebiber 12. FIsch auf Rollen 13. Eule als
Baumanhänger 14. Robbe 15. Eisteddybär 16. Ball 17. Windrad
18. Tor aus Holzbausteinen 19. 2 Nuggel 20. Schlitten
21. 22. 23. 24.
3. Eisbäranhänger 4. Schneemann 5. Fischanhänger 6. Nikolaus
7. Eis in der Waffel 8. "Knut" in der Schneekugel 9. Eule
10. Segelboot 11. Schneebiber 12. FIsch auf Rollen 13. Eule als
Baumanhänger 14. Robbe 15. Eisteddybär 16. Ball 17. Windrad
18. Tor aus Holzbausteinen 19. 2 Nuggel 20. Schlitten
21. 22. 23. 24.

Bärenbäckerei von Karo :-) : 1. Kaninchen 2. Teddy
3. Sternschnuppe 4. 2 Fische im Kochtopf 5. Bagger 6. Nuss
7. Lebkuchen 8. Farbmalset 9. Stiefelchen 10. Guggelhupfkuchen
11. Bilderbuch 12. 3 Birnen 13. Mäuse, die an Nüssen knabbern
14. Hase auf Rollen 15. Hausschuh 16. Auto 17. Pilze
18. angebissener Apfel & Plätzchen 19. Dinosaurier 20. Katze
21. 22. 23. 24.
3. Sternschnuppe 4. 2 Fische im Kochtopf 5. Bagger 6. Nuss
7. Lebkuchen 8. Farbmalset 9. Stiefelchen 10. Guggelhupfkuchen
11. Bilderbuch 12. 3 Birnen 13. Mäuse, die an Nüssen knabbern
14. Hase auf Rollen 15. Hausschuh 16. Auto 17. Pilze
18. angebissener Apfel & Plätzchen 19. Dinosaurier 20. Katze
21. 22. 23. 24.
Ein Montag, der seines Gleichen sucht
Puh, na das war was. Ich hätt mir echt einen ruhigeren Montag vorstellen können, doch nein, da es ja die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit sein sollte, muss alles natürlich ein wenig anders kommen...
Alles fing an mit dem Aufstehen, aber das war immer. Die erste dumme Nachricht kam in der Strassenbahn Haltestelle Sachsenallee. Spannungsausfall => Umleitung. Die wurde sehr lang, irgendwie durch halb Johannstadt... Ich hatte nur gehofft, dass ich auch irgendwann zum Strassburger Paltz komme, wie vorher gesagt war. Nun ja dem war auch so, aber irgendwie hielt die Bahn beim Zircus und ich hatt enoch ne schöne Strecke zur nächsten Bahn zu laufen. Mit einem Sprint über die roten und grünen Ampeln des Strassburger Platzes, habe ich tatsächlich die 2 noch bekommen und bin somit noch glücklicher Weise ziemlcih pünktlich in Prohlis angekommen. Nur dass das alles mal wieder 15 min länger gedauert hat als sonst. Zum Glück wusste ich da noch nicht, was mich bei meiner Heimfahrt erwarten würde.
Doch erst mal hieß es arbeiten im Akkord. Bewerbungen mussten fertig und blitze blank gemacht werden für die beste Integrationsfirma im Stall. Bis 11 Uhr sollte es fertig sein. Das war nicht ganz zu schaffen bei 7 Bewerbungen. Ein bisschen später wurde es, aber das war auch noch ok.
Danach gleich noch 3 Bewerbungen für eine andere Stelle fertig machen...
puh, wo stand mir da der Kopf??!! Ich bin wirklich routiert. Und dann: eh ich mich versah, war es schon kurz nach 12 und ich wurde in die Mittagspause entlassen. Die war ehut ziemlcih schweigsam, aber naja, kommt halt auch mal vor. Danach hatte irgendwie keiner mehr was für mir :( Ich sollte mich statt dessen entspannt zurück lehnen. Und wer mich gut kennt, weiß, dass ich das doch gar nicht kann! Also habe ich mir das Akquisehandbuch geschnappt und gelesen. Da hab ich mich schon wohler gefühlt. Und es war ein gute Abschnitt. So mit Tipps rund um das Bewerbungsverfahren. Nur ob ich das dann auch noch weiß, wenn ich das mal brauch??? Wer weiß!
Jedenfalls konnte ich dann bald gehen. Ich wollte zur Post Briefmarken kaufen. Als ich dort feststellte, dass ich kein Geldbeutel und somit kein Geld mithatte, verließ ich die Post wieder in Richtung Haltestelle. Dabei fiel mir ein, dass mein Monatsticket dann ja auch zu Hause liegt :( Oh ha, ganz schlecht. Und dann icht mal mehr einen einzigen Cent in der Hosen- oder Jackentasche. ich überlegte mir, dass es ca. 10 km bis nach Hause sind und dachte, ich muss es probieren mit der Strassenbahn, sonst lauf ich ja 2 Stunden nach Hause und bin erst um 5 da. Nein, das wollte ich nicht. Setzte mich also risikobereit in die Bahn. Doch schon nach der ersten Haltestelle stiegen die Kontrolleure ein. Ich hab es zu spät gemerkt. Die nächste Haltestelle kam immer näher und ich rang mit mir, sitzen zu bleiben oder auszusteigen. Als die Bahn schließlich zum Stehen kam, weil jemand einsteigen wollte, entschloss ich mich aufzuspringen und auszusteigen. In der Hoffnung, man würde es mir nicht anmerken und mir nicht folgen. Das war Haltestelle Mügelner Straße. Richtig am Arsch der Welt. Ich lief erst mal ein wenig planlos rum, versuchte es dabei aber so aussehen zu lassen, als würde ich zielgerichtet ein Ziel ansteuern, denn die Kontrolleure würden mir gewiss nachschauen, dachte ich mir. Ob das so war, das weiß ich natürlich nicht.
Ich hab dann erst mal beschlossen, ein paar Haltestellen zu laufen. Und das in Reick!!! Naja. Mein Kopf war voller Gedanken, eine passende Strategie zu entwickeln, aber ich war vollkommen planlos. Irgendwann "Abzweig Reick" beschloss ich in die 2 einzusteigen. Ich hatte ein Schiss eh. Kurz darauf stieg ein Mann hinten ein, der mir auch verdächtig nach Kontrolleur aussah. ich ergriff ein weiteres Mal die Flucht. Das ging eine ganze Weile so weiter. Die letzte Flucht ergriff ich auf der Zwinglistrasse. Da waren mir zu viele Menschen. Es fiel mir zu schwer, zu filtern, wer hätte Kontrolleur sein können, deshalb bin ich auch da raus. 2 Haltestellen weiter gelaufen, stieg ich in eine 1 wieder ein, um zum Strassburger Platz zu kommen. Dort ausgestiegen, fuhr auf der anderen Strassenseite gerade die 13 in Richtung nach Hause ein, ich rannte über 2 rote Ampeln, was echt nicht ganz ungefährlich war, und habe es dennoch nicht geschafft. Hätte ich allerdings dort auf die nächste gewartet, wär mir sicher sehr bald sehr kalt geworden, also beschloss ich 2 Haltestellen weiter zu laufen, wie ja schon öfter zuvor an diesem Nachmittag, um dann an der Dürerstraße in die nächste 13 einzusteigen und dann auch erst wieder am Alaunplatz auszusteigen. Schließlich hatte ich auf dieser Strecke noch nie einen Kontrolleur gesehen. Und die sieht man ja schon mal öfter...
Ende gut alles gut: Ich hatte sehr viel Bewegung, viel zu tun, und bin nun ziemlcih gut geschafft aber auch irgendwie glücklich.
Allerdings haben 2 Ereignisse diesen Tag überschattet:
1) Ein LKW hat die Nacht und die Morgenstunden die Autobahnen in Richtung Berlin und Leipzig blockiert. Er war nach Streifung eines am Rand stehenden PKWs ins Kippen gekommen und lag dann wohl quer über die Fahrbahnen. Die LKW war mit Öl beladen. Eher er aufgerichtet werden konnte, musste das Öl abgepumpt werden. Dieses war allerdings zähflüssig, wodurch der Prozess stark verlängert wurde.
2) Macht mich weitaus trauriger. Denn es hat heute Morgen im Stallhof gebrannt. Das ist der Ort, wo der mittelalterliche Weihnachtsmarkt statt findet. Das war der Schönste überhaupt. Und nun ist er zu 2/3 abgebrannt und wurde gleich abgebaut. Ich wollte mir dort noch was für Weihnachten kaufen. Nun gibt es ein Geschenk weniger :( Oh man, dort war es echt so schön, mich macht das grad richtig traurig... Fotos vom Brand
Siehe heute bitte auch katinkas-world.blogspot.com
da gibt es mehr Infos zu meinen neuen Finnlandplanungen
Alles fing an mit dem Aufstehen, aber das war immer. Die erste dumme Nachricht kam in der Strassenbahn Haltestelle Sachsenallee. Spannungsausfall => Umleitung. Die wurde sehr lang, irgendwie durch halb Johannstadt... Ich hatte nur gehofft, dass ich auch irgendwann zum Strassburger Paltz komme, wie vorher gesagt war. Nun ja dem war auch so, aber irgendwie hielt die Bahn beim Zircus und ich hatt enoch ne schöne Strecke zur nächsten Bahn zu laufen. Mit einem Sprint über die roten und grünen Ampeln des Strassburger Platzes, habe ich tatsächlich die 2 noch bekommen und bin somit noch glücklicher Weise ziemlcih pünktlich in Prohlis angekommen. Nur dass das alles mal wieder 15 min länger gedauert hat als sonst. Zum Glück wusste ich da noch nicht, was mich bei meiner Heimfahrt erwarten würde.
Doch erst mal hieß es arbeiten im Akkord. Bewerbungen mussten fertig und blitze blank gemacht werden für die beste Integrationsfirma im Stall. Bis 11 Uhr sollte es fertig sein. Das war nicht ganz zu schaffen bei 7 Bewerbungen. Ein bisschen später wurde es, aber das war auch noch ok.
Danach gleich noch 3 Bewerbungen für eine andere Stelle fertig machen...
puh, wo stand mir da der Kopf??!! Ich bin wirklich routiert. Und dann: eh ich mich versah, war es schon kurz nach 12 und ich wurde in die Mittagspause entlassen. Die war ehut ziemlcih schweigsam, aber naja, kommt halt auch mal vor. Danach hatte irgendwie keiner mehr was für mir :( Ich sollte mich statt dessen entspannt zurück lehnen. Und wer mich gut kennt, weiß, dass ich das doch gar nicht kann! Also habe ich mir das Akquisehandbuch geschnappt und gelesen. Da hab ich mich schon wohler gefühlt. Und es war ein gute Abschnitt. So mit Tipps rund um das Bewerbungsverfahren. Nur ob ich das dann auch noch weiß, wenn ich das mal brauch??? Wer weiß!
Jedenfalls konnte ich dann bald gehen. Ich wollte zur Post Briefmarken kaufen. Als ich dort feststellte, dass ich kein Geldbeutel und somit kein Geld mithatte, verließ ich die Post wieder in Richtung Haltestelle. Dabei fiel mir ein, dass mein Monatsticket dann ja auch zu Hause liegt :( Oh ha, ganz schlecht. Und dann icht mal mehr einen einzigen Cent in der Hosen- oder Jackentasche. ich überlegte mir, dass es ca. 10 km bis nach Hause sind und dachte, ich muss es probieren mit der Strassenbahn, sonst lauf ich ja 2 Stunden nach Hause und bin erst um 5 da. Nein, das wollte ich nicht. Setzte mich also risikobereit in die Bahn. Doch schon nach der ersten Haltestelle stiegen die Kontrolleure ein. Ich hab es zu spät gemerkt. Die nächste Haltestelle kam immer näher und ich rang mit mir, sitzen zu bleiben oder auszusteigen. Als die Bahn schließlich zum Stehen kam, weil jemand einsteigen wollte, entschloss ich mich aufzuspringen und auszusteigen. In der Hoffnung, man würde es mir nicht anmerken und mir nicht folgen. Das war Haltestelle Mügelner Straße. Richtig am Arsch der Welt. Ich lief erst mal ein wenig planlos rum, versuchte es dabei aber so aussehen zu lassen, als würde ich zielgerichtet ein Ziel ansteuern, denn die Kontrolleure würden mir gewiss nachschauen, dachte ich mir. Ob das so war, das weiß ich natürlich nicht.
Ich hab dann erst mal beschlossen, ein paar Haltestellen zu laufen. Und das in Reick!!! Naja. Mein Kopf war voller Gedanken, eine passende Strategie zu entwickeln, aber ich war vollkommen planlos. Irgendwann "Abzweig Reick" beschloss ich in die 2 einzusteigen. Ich hatte ein Schiss eh. Kurz darauf stieg ein Mann hinten ein, der mir auch verdächtig nach Kontrolleur aussah. ich ergriff ein weiteres Mal die Flucht. Das ging eine ganze Weile so weiter. Die letzte Flucht ergriff ich auf der Zwinglistrasse. Da waren mir zu viele Menschen. Es fiel mir zu schwer, zu filtern, wer hätte Kontrolleur sein können, deshalb bin ich auch da raus. 2 Haltestellen weiter gelaufen, stieg ich in eine 1 wieder ein, um zum Strassburger Platz zu kommen. Dort ausgestiegen, fuhr auf der anderen Strassenseite gerade die 13 in Richtung nach Hause ein, ich rannte über 2 rote Ampeln, was echt nicht ganz ungefährlich war, und habe es dennoch nicht geschafft. Hätte ich allerdings dort auf die nächste gewartet, wär mir sicher sehr bald sehr kalt geworden, also beschloss ich 2 Haltestellen weiter zu laufen, wie ja schon öfter zuvor an diesem Nachmittag, um dann an der Dürerstraße in die nächste 13 einzusteigen und dann auch erst wieder am Alaunplatz auszusteigen. Schließlich hatte ich auf dieser Strecke noch nie einen Kontrolleur gesehen. Und die sieht man ja schon mal öfter...
Ende gut alles gut: Ich hatte sehr viel Bewegung, viel zu tun, und bin nun ziemlcih gut geschafft aber auch irgendwie glücklich.
Allerdings haben 2 Ereignisse diesen Tag überschattet:
1) Ein LKW hat die Nacht und die Morgenstunden die Autobahnen in Richtung Berlin und Leipzig blockiert. Er war nach Streifung eines am Rand stehenden PKWs ins Kippen gekommen und lag dann wohl quer über die Fahrbahnen. Die LKW war mit Öl beladen. Eher er aufgerichtet werden konnte, musste das Öl abgepumpt werden. Dieses war allerdings zähflüssig, wodurch der Prozess stark verlängert wurde.
2) Macht mich weitaus trauriger. Denn es hat heute Morgen im Stallhof gebrannt. Das ist der Ort, wo der mittelalterliche Weihnachtsmarkt statt findet. Das war der Schönste überhaupt. Und nun ist er zu 2/3 abgebrannt und wurde gleich abgebaut. Ich wollte mir dort noch was für Weihnachten kaufen. Nun gibt es ein Geschenk weniger :( Oh man, dort war es echt so schön, mich macht das grad richtig traurig... Fotos vom Brand
Siehe heute bitte auch katinkas-world.blogspot.com
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